Experimenteller Holzschnitt und freie Zeichnung

Lehrgang EKJ7V

Veranstaltungsdatum: 11.01. - 13.01.2021

Zielgruppe: Alle Schularten

Leitung: 
Miriam Vogt

Montag - Mittwoch

Programm

Der experimentelle Einsatz von Druckverfahren und zeichnerischen Mitteln zur Organisation von Bildflächen kann als ein Leitgedanke der geltenden Bildungspläne im Bereich Grafik verstanden werden.
Die Auseinandersetzung mit Holz, Zeichnung und Druck ist ein geeigneter Rahmen für Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Herangehens- und Sichtweisen kennenzulernen und zu reflektieren. Der individuelle künstlerische Prozess steht im Vordergrund und wird durch die Lehrperson nur insofern gesteuert, als sie die Spur des Gelingens mitverfolgen und mit reflektieren kann.
Da die hier eingesetzte Drucktechnik eher einfach ist, liegt der Schwerpunkt dieses Kurses auf gestalterischen Fragen und der Reflexion des Gestaltungsprozesses.



Druckstöcke in verschiedenen Bildsprachen herzustellen ist die praktische Aufgabe, mit der sich die Teilnehmenden während der Fortbildung auseinandersetzen. Spuren werden ins Holz geschlagen, geschnitzt und geritzt. Bildtiefe entsteht durch das Übereinanderdrucken mehrerer Druckstöcke, und die freie Zeichnung, darunter oder darüber gelegt, bildet einen Gegensatz zu den eher starren Druckformen.
Die Teilnehmenden arbeiten in kleinen Serien, was sie darin unterstützt, einen eigenen gestalterischen Weg zu verfolgen und ihre Bildsprache weiterzuentwickeln.
Eine Präsentation der Ergebnisse bildet den Abschluss der Fortbildung.

 

Ziele

Die Teilnehmenden

  • greifen auf eigene Erfahrungen im experimentellen und prozessorientierten Arbeiten zurück und leiten daraus Vermittlungsstrategien für ihren Kunstunterricht ab
  • richten geeignete Arbeitsplätze für die experimentelle Bearbeitung der Druckstöcke ein
  • leiten Schülerinnen und Schüler zur Reflexion ihrer künstlerischen Prozesse an.

 

Miriam Vogt, freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin